März-Schmerz und nach Süden!

Der März war launisch und hastig. Er fing mit früh blühenden Magnolien, Mandelbäumen und Narzissen an. Und an einem herrlich klaren und frühlingsversprechenden Sonntagmorgen nahm ich mit einer Freundin an einem 8-Kilometer-Lauf am Hafen in Newport News teil. Die Nationalhymne wurde vom Blechblas-Ensemble der örtlichen High School vorgetragen. (Dieser obligatorische Moment vor jeder Sportveranstaltung bewegt mich immer sehr – ein starkes Gemeinschaftsgefühl vor dem Wettkampf. Ich glaube, ich sollte nun endlich den Text der Hymne richtig lernen!) Die Saison hat begonnen und ich habe mich offensichtlich mit der amerikanischen Laufsportbegeisterung infiziert. Jedes Stadtfest, jeder Spendenzweck und jeder Feiertag bietet nun Anlass, einen Marathon auszurichten. Kurzzeitig hatte ich die irrige Vorstellung, vielleicht noch während unseres Amerika-Aufenthaltes in Boston oder New York dabei zu sein. Das hätte auf der To-Do-Liste abgehakt bestimmt ziemlich cool ausgesehen! Ein Blick auf die Teilnahmebedingungen hat mich jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Die Latte hängt ein bisschen zu hoch. Aber vielleicht schaffe ich es ja, den Krabben- oder – im grünen Tutu – den nächsten Shamrock-Halbmarathon mitzulaufen :-)? „März-Schmerz und nach Süden!“ weiterlesen