Loving and Leaving Las Vegas

Zu allererst: Ich liebe Las Vegas! Nicht (nur) weil man sich hier im Lichter- und Farbenspektakel wunderbar nächtelang treiben lassen, die Welt, die Zeit, seine Sorgen und gute Erziehung (:-)) vergessen kann, sondern weil Las Vegas mehr als das ist! Christian und ich haben das liebe Angebot seiner Mutter, die Kinder in Norfolk während der Winter Break zu betreuen, damit wir eine Reise machen – und somit endlich unseren Honeymoon nachholen – können, gerne angenommen! Wir verbrachten ein relativ ruhiges – leider von einigen grippalen Infekten eingestimmtes – Familienweihnachten mit Christmas-Town-Besuch im Freizeitpark Busch Gardens, Christmas Eve Worship in der Norfolker Christ Lutherian Church und Geschenken und Gans am sonnig-klaren 25. Dezember. In aller Frühe flogen wir dann vorgestern nach Sin City…

Am Strip in Las Vegas

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Weihnachtszeit mit U-Booten, Wetterlaunen und einigen Einsichten…

Dieser, unserer erster Dezember in Virginia zeigt sich bisher ziemlich wetterlaunig. So hatten wir anfangs kaltes Wind- und Regenwetter, dann sonnig-klare, manchmal milde Tage mit wunderbaren Sternennächten und einem Mond, der süchtig macht. Am Freitag holte der Frost die Hortensien im Hof und heute, am vierten Advent, buken wir Weihnachtsplätzchen bei 23° Außentemperatur. Jetzt ist es wieder windig und für morgen sind Temperaturen mit nur noch knapp über 0° Celsius angekündigt, fast wie zuhause in Berlin. Hier gibt es keine Alpen, die warme und kalte Luftmassen trennen, hier prallen sie unvermittelt aufeinander – so, wie so viele Phänomene hier! Es kann nerven, verwirren und erschöpfen. Aber es kann auch faszinieren – und ich möchte sagen, es ist auch auf eine Art befreiend – wenn man sich darauf einlässt… „Weihnachtszeit mit U-Booten, Wetterlaunen und einigen Einsichten…“ weiterlesen

Frust, Basketball und Bingo mit Kunstblumen

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Amerika ist das Land der Extreme. So trösten extrem zuckrig-leckere Donuts, ein extrem aufregender Field Trip mit der Schulklasse zum Damenbasketball im schaukeligen Schulbus, unser (echter!) extrem wunderwunderschöner Weihnachtsbaum mit der neuen amerikanischen Christbaumspitze, die vielen Begegnungen mit extrem liebenswerten und freundlichen Menschen und allerlei sonderbare Beobachtungen über die extrem frustrierenden Dinge hinweg. Letzte Woche habe ich mich zum Beispiel einmal im Feierabendverkehr mit heulendem Kind im Auto im extrem unübersichtlichen Spaghettiknäuel der Interstates und Highways so hoffnungslos verfahren, dass ich beinahe in North Carolina gelandet wäre und nervlich völlig am Ende war. Und ich habe – ohne Erfolg – fast vier (!) Stunden in der Führerscheinbehörde zugebracht. „Frust, Basketball und Bingo mit Kunstblumen“ weiterlesen